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Next Pension

Die moderne Pensionszusage für planbare Verpflichtungen, stabile Bilanzen und maximale Flexibilität.

Was ist die Next Pension?

Luis Richter erklärt in wenigen Minuten, wie die Next Pension funktioniert, wo die Unterschiede zur klassischen Pensionszusage liegen und für wen sie sinnvoll ist.

Ein lächelnder Mann in einem dunklen Anzug und einem weißen Hemd, der vor einem neutralen Hintergrund steht. Sein kurzes Haar ist ordentlich frisiert und er strahlt freundliche Zuversicht aus.
Ein Mann mit Brille trägt einen blauen Anzug und steht an einem Tisch in einem modernen Büro. Er sieht nachdenklich aus, während er auf ein Tablet schaut. Im Hintergrund sind hohe Fenster mit Blick auf eine Stadtsilhouette zu sehen.

Die moderne Alternative zur klassischen Pensionszusage

Die Next Pension ist eine beitragsorientierte Leistungszusage bei der die Sparform frei und völlig individuell gewählt werden kann (Wertpapierdepot, Gold im Keller, Versicherung mit Garantieleistung). Jeder DAX-Konzern erteilt bereits seit Jahren Pensionszusagen wie diese!

Der Aufbau der Next Pension bietet eine zukunftssichere und flexible Lösung für die betriebliche Altersvorsorge. Statt lebenslanger Rentenzahlungen basiert die Zusage auf einem klar definierten, auf den Sparbeiträgen basierenden Kapital, welches parallel auch in der gewählten Sparform angespart und insolvenzsicher angelegt wird.

Somit bezieht sich die Next-Pension nur auf tatsächlich vorhandenes Vermögen!

Pension vs. Next-Pension

Der Unterschied zwischen unplanbarer Rentenverpflichtung und kontrollierbarer Kapitalzusage.

So entsteht Ihre Next Pension

In drei klaren Schritten von der Analyse zur rechtssicheren Umsetzung.

1.

Analyse

Gemeinsam mit Ihnen ermitteln wir Ihren individuellen Versorgungsbedarf und definieren die gewünschten Rahmenbedingungen. Dabei berücksichtigen wir sowohl Ihre strategischen Ziele als auch wirtschaftliche und rechtliche Aspekte, um eine maßgeschneiderte Lösung für Sie zu entwickeln.

2.

Gestaltung der Zusage

Sie erhalten alle Unterlagen und Berechnungen zu Ihrer individuellen Pensionszusage von uns aus einer Hand - abgestimmt auf die zugrundeliegenden gesellschafts-,steuer-, arbeitsrechtlichen Gegebenheiten.

3.

Koordination

Alle Abstimmungsbedarfe werden durch uns koordiniert, sei es mit Ihrem steuerlichen Berater, Ihrem Ansprechpartner für die Kapitalanlage, dem versicherungsmathematischen Gutachter oder einem Rechtsberater.

FAQs

Komplexes verständlich gemacht. Weil Sie mehr verdienen als Fachchinesisch.

Was ist die Next Pension?

Die Next Pension ist eine moderne, beitragsorientierte Pensionszusage mit Kapitalleistung statt lebenslanger Rentenzahlung. Im Unterschied zur klassischen Pensionszusage basiert sie nicht auf einem unbestimmten Rentenversprechen, sondern dem Aufbau eines Versorgungskapitals eingesetzt welches zum Rentenbeginn als Leistung ausgezahlt wird.

Ziel der Next Pension ist eine planbare, transparente und wirtschaftlich flexible betriebliche Altersversorgung – insbesondere für Gesellschafter-Geschäftsführer und Leistungsträger im Mittelstand. Die zugesagte Leistung ergibt sich aus dem tatsächlich aufgebauten Kapital zuzüglich der erwirtschafteten Rendite.

Auch die Kapitalanlage ist frei gestaltbar und richtet sich nicht nach einem vorgegebenen Produkt, sondern nach der individuellen Risikobereitschaft und dem persönlichen Sicherheitsbedürfnis des Versorgungsberechtigten. Ob konservativ, ausgewogen oder chancenorientiert – die Anlageform kann entsprechend der eigenen Einschätzung von Markt, Renditeerwartung und Schwankungsbereitschaft gewählt werden.

Entscheidend ist, dass keine standardisierte Lösung vorgegeben wird. Die Kapitalanlage im Rahmen der Next Pension wird bewusst individuell strukturiert und kann jederzeit an veränderte wirtschaftliche Rahmenbedingungen oder persönliche Präferenzen angepasst werden.

Worin unterscheidet sich die Next Pension von der klassischen Pensionszusage?

Der Unterschied liegt sowohl in der Art der Auszahlung alsauch im Aufbau der Zusage. Klassische Pensionszusagen beruhen auf demVersprechen lebenslanger Rentenzahlungen – unabhängig davon, wie und in welcherHöhe dieses Versprechen finanziert wird. Dadurch ist der tatsächlicheKapitalbedarf wegen der unbekannten Lebensdauer nicht verlässlich kalkulierbar.Unterschiedliche Lebenserwartungen sowie abweichende Bewertungsparameter inSteuer- und Handelsbilanz führen zu langfristig nicht planbaren Belastungen durchRückstellungen und laufende Rentenzahlungen.

Die Next Pension hingegen ist eine beitragsorientiertePensionszusage mit klar definierter Kapitalzahlung. Sie verspricht keinelebenslange Rente, sondern die regelmäßige Einzahlung eines festgelegtenBetrags in eine frei wählbare Sparform. Die spätere Leistung entspricht dem zumRentenbeginn vorhandenen Kapital aus eingezahlten Beiträgen und erzielterRendite – ausgezahlt in einer oder bis zu zehn Jahresraten.

Es wird somit nur zugesagt, was tatsächlich aufgebaut wird.Das schafft kalkulierbare Verpflichtungen und planbare bilanzielle Verläufe.

Warum ist eine Pensionszusage im Mittelstand derart negativ behaftet?

Im Mittelstand wird der Begriff Pensionszusage immer mit einer klassischen Direktzusage und lebenslangen Rentenzahlungen verbunden. Diese Rentenverpflichtungen sind Unternehmen und nicht kalkulierbar. Gerade bei wenigen Versorgungsberechtigten ist unklar, wie lange eine lebenslange Rente gezahlt werden muss. Der Kapitalbedarf bleibt damit unsicher.

Zusätzlich entstehen bilanzielle Spannungen: Unterschiedliche Bewertungen der Pensionsrückstellung in Steuerbilanz und Handelsbilanz führen zu schwer planbaren Belastungen. Schwankende Rückstellungen und langfristige Verpflichtungen wirken sich direkt auf Eigenkapital, Kennzahlen und die Kreditwürdigkeit aus. Besonders kritisch wird dies bei der Unternehmensnachfolge im Mittelstand. Pensionsverpflichtungen werden regelmäßig zum Dealbreaker. Investoren und potenzielle Käufer weigern sich häufig, lebenslange Rentenzusagen zu übernehmen – oder akzeptieren diese nur gegen erhebliche Kaufpreisabschläge.

Dadurch scheitern Nachfolgelösungen nicht selten an bestehenden Pensionszusagen. Dies führt dazu, dass Pensionszusagen im Mittelstand pauschal negativ wahrgenommen werden – nicht nur von Unternehmern, sondern auch von Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern und Finanzierungspartnern. Statt als strategisches Vorsorgeinstrument gelten Pensionsverpflichtungen häufig als bilanzielles Problem

Ist die Next Pension ein Versicherungs- oder Anlageprodukt?

Nein. Die Next Pension ist weder ein Versicherungsprodukt noch eine standardisierte Kapitalanlage. Sie ist ein gestaltetes Vorsorge-Konzept in Form einer beitragsorientierten Pensionszusage, bei dem die Individualität im Mittelpunkt steht.

Sowohl die Vermögensanlage als auch die Beitragsgestaltung sind frei wählbar. Neben klassischen Anlageprodukten oder Versicherungen können auch andere Vermögenswerte zur Anlage gewählt werden (Edelmetalle, Immobilien etc.) – soweit bilanziell darstellbar –.

Ebenso flexibel ist die Art der Finanzierung. Ob rein arbeitgeberfinanziert, über Entgeltverzicht, mit laufenden monatlichen Einzahlungen oder durch einmalige Sonderzahlungen – alles ist möglich. Diese Gestaltungsfreiheit unterscheidet die Next Pension grundlegend von Standardlösungen wie etwa Unterstützungskassen.

Auch im weiteren Verlauf bleibt sie flexibel. Die Auszahlung kann in einer Summe oder in bis zu zehn Jahresraten erfolgen. Zudem ist eine Übertragung auf eine andere Gesellschaft im Rahmen einer Unternehmensnachfolge problemlos möglich.

Entscheidend ist nicht ein Produkt, sondern die Ausgestaltung der Zusage – individuell und krisensicher.

Was passiert in der Bilanz?

Da es sich jedoch um eine beitragsorientierte Pensionszusage handelt, ergibt sich die zugesagte Leistung ausschließlich aus den tatsächlich gezahlten Kapitalbausteinen. Der Verpflichtung steht somit jederzeit ein gleich hohes angespartes Vermögen gegenüber.

Durch die Verpfändung der Vermögenswerte sind diese von der Verpflichtung abzuziehen, sodass in der Handelsbilanz lediglich der Saldo auszuweisen ist. Dieser beträgt null. Eine klassische Pensionsrückstellung wird daher nicht gezeigt.

In der Steuerbilanz werden ebenfalls Rückstellungen aufgebaut. Die gezahlten Kapitalbausteine dürfen bis zum Renteneintritt steuerlich in Form von Rückstellungen geltend gemacht werden.

Besonders relevant: Vordienstzeiten werden bei der Berechnung berücksichtigt. Dadurch kann bereits im Jahr der Einrichtung der Next Pension eine erhebliche gewinnmindernde Rückstellung in der Steuerbilanz gebildet werden.

Was passiert im Falle einer Insolvenz?

Das angesparte Vermögen der Next Pension ist im Insolvenzfall sicher. Der entscheidende Vorteil der Next Pension ist der konsequente Insolvenzschutz der Pensionszusage. Das angesparte Versorgungsvermögen wird im Insolvenzfall der Gesellschaft nicht Teil der Insolvenzmasse – sofern die Pensionszusage insolvenzfest ausgestaltet ist. Genau darauf liegt im Rahmen unserer Beratung der Schwerpunkt.

Entscheidend ist eine formaljuristisch einwandfreie, individuell gestaltete Verpfändung der Vermögenswerte zugunsten des Versorgungsberechtigten. Eine Standardlösung genügt hier nicht. Die Verpfändung muss rechtlich wirksam, sauber dokumentiert und auf die konkrete Anlageform abgestimmt sein.

Ebenso entscheidend ist die insolvenzfeste Formulierung der arbeitsrechtlichen Pensionszusage. Fehlerhafte oder unpräzise Klauseln wie beispielsweise früher notwendige und heute in Standardformulierungen immernoch zu findende Widerrufsvorbehalte bieten einem Insolvenzverwalter Angriffsfläche und gefährden den Schutz des Vermögens.

Ohne den schützenden Mantel von Next Pension fallen zur späteren Absicherung des Gesellschafter Geschäftsführer getätigte Kapitalanlagen im Unternehmen, etwa Wertpapierdepots, im Insolvenzfall grundsätzlich in die Insolvenzmasse und dienen der Gläubigerbefriedigung. Die Next Pension schafft hier Abhilfe.

Stellt die Next Pension bei Unternehmensverkauf ein Problem dar?

Nein. Klassische Pensionszusagen mit lebenslangen Rentenzahlungen werden im Mittelstand aufgrund ihrer Unkalkulierbarkeit regelmäßig zum Dealbreaker. Der nicht bestimmbare Kapitalbedarf führt häufig zu immensen Kaufpreisabschlägen, meist sogar zum Deal-Breaker.

Die Next Pension stellt im Rahmen einer Unternehmensnachfolge hingegen kein Problem dar. Sie zielt auf eine Kapitalzahlung ab und ist beitragsorientiert ausgestaltet. Die Verpflichtung entspricht stets dem tatsächlich vorhandenen Vermögen und ist dadurch klar kalkulierbar.

Gibt ein Gesellschafter-Geschäftsführer vor Renteneintritt seine beherrschende Stellung ab, kann die Next Pension zur Sicherung des Vermögens schuldbefreiend auf eine vom Versorgungsberechtigten zu 100 Prozent kontrollierte Kapitalgesellschaft übertragen werden, bis die Auszahlung erfolgt. Dadurch ist die Next Pension nicht kaufpreisbelastend und ist auch kein Deal-Breaker. Next Pension stellt für potenzielle Käufer oder Investoren kein Problem dar, da das zugesagte Kapital ja bereits vorhanden ist.

Wie unterscheidet sich die Next Pension von einer Unterstützungskasse?

In der Flexibilität der Einzahlungen und dem Mittelrückfluss im Todesfall des Versorgungsberechtigten!

Wurde die Pensionszusage über eine Unterstützungskasse erteilt und verstirbt der Versorgungsberechtigte Gesellschafter-Geschäftsführer vor Rentenbeginn, entfällt die Versorgungsverpflichtung. Das in der Unterstützungskasse angesparte Vermögen bleibt jedoch innerhalb der Unterstützungskasse „gefangen“. Aufgrund der gesetzlichen Vorschriften einer Unterstützungskasse als soziale Einrichtung darf dieses Vermögen nicht an Erben oder an das Unternehmen ausgeschüttet werden. Es bleibt dauerhaft in der Unterstützungskasse gebunden und kann nur verwendet werden, wenn ein neuer Versorgungsberechtigter sich eine entsprechende Pensionszusage erteilt.

Das bedeutet: Das Kapital steht weder zur freien Verfügung noch kann es im Rahmen einer Liquidation oder Unternehmensnachfolge einfach entnommen werden.

Bei der Next Pension hingegen liegt das angesparte Versorgungskapital stets im Zugriff der Gesellschaft. Stirbt der Versorgungsberechtigte vor Renteneintritt so entfällt die Verpflichtung für das Unternehmen und das Vermögen wird im Unternehmen frei verfügbar.

Gerade für Gesellschafter-Geschäftsführer im Mittelstand ist dieser Unterschied zwischen Unterstützungskasse und Next Pension im Hinblick auf Vermögenserhalt und unternehmerische Handlungsfreiheit von zentraler Bedeutung.

Welche typischen Fehlannahmen gibt es zur Next Pension?

Eine häufige Fehlannahme ist, dass es sich bei der Next Pension um ein Produkt oder ein standardisiertes Modell – wie etwa eine Unterstützungskasse – handelt. Tatsächlich ist sie jedoch eine moderne Form der beitragsorientierten Pensionszusage welche sowohl an die individuelle Unternehmenssituation als auch an die verschiedenen Bedürfnissen der Versorgungsberechtigten angepasst werden kann.

Ein weiterer Irrtum ist die Annahme, dass Ansparung und Rückstellungsbildung in der Unternehmensbilanz ein unkalkulierbares Risiko darstellen. Viele Unternehmen und Steuerberater sind durch bestehende Pensionszusagen vorbelastet und begegnen „neuen Pensionszusagen“ deshalb zurückhaltend. Die Next Pension ist jedoch beitragsorientiert ausgestaltet. Die zugesagte Leistung ergibt sich nicht aus einem lebenslangen nicht kalkulierbaren Rentenversprechen, sondern aus tatsächlich angesparten Vermögensgegenständen.

Die Leistung entspricht somit stets dem vorhandenen Kapital. Das vereinfacht das Handling erheblich und erleichtert im Falle einer Unternehmensnachfolge die Übertragbarkeit auf andere Gesellschaften.

Warum wird die Next Pension im Mittelstand nicht beraten?

Eine unabhängige, strukturorientierte Beratung zur beitragsorientierten Pensionszusage, der Next Pension, findet im Mittelstand so gut wie nie statt.

Der Hauptgrund liegt darin, dass Pensionszusagen nahezu ausschließlich von Versicherungsvermittlern, Banken oder anderen Produktanbietern beraten werden. Der Beratungsansatz ist dabei regelmäßig produktgetrieben. Im Mittelpunkt steht die Platzierung eines Versicherungsprodukts, nicht die optimale Strukturierung der Pensionszusage. Die Pensionszusage wird um das Produkt herumgestaltet.

Hinzu kommt, dass häufig die Expertise in der bilanzschonenden Gestaltung einer Pensionszusage sowie in der Auswahl geeigneter Anlageformen fehlt. Gerade die Kombination aus Bilanzverständnis, rechtlicher Strukturierung und Kapitalanlagekompetenz ist im Mittelstand selten gebündelt vorhanden.

Die Vergütungsstruktur verstärkt diesen Effekt zusätzlich: Versicherungsprodukte werden üblicherweise auf Basis der kalkulierten Gesamtbeiträge zu Beginn verprovisioniert. Depotbasierte Lösungen oder Wertpapiersparpläne hingegen werden laufend vergütet und sind damit wirtschaftlich weniger attraktiv für den Vertrieb.

Als produktunabhängige Berater schließen wir genau diese Lücke in der Beratung zur Pensionszusage im Mittelstand. Unser Fokus liegt nicht auf der Platzierung eines Produkts, sondern auf der rechtlich und bilanziell optimalen Gestaltung der Pensionszusage.