
Pensionzusagen bei Unternehmensverkäufen ein No-Go für jeden Investor
Pensionszusagen können bei Unternehmensverkäufen zum echten Transaktionshemmnis werden. In der Podcastfolge REstart.077 sprechen Dr. Martin Bürmann und Sascha Richter darüber, warum diese Verpflichtungen Investoren abschrecken, welche wirtschaftlichen Risiken dahinterstehen und wie sich tragfähige Lösungen für Käufer und Verkäufer entwickeln lassen.
In der Podcastfolge REstart.077 steht ein Thema im Mittelpunkt, das bei Unternehmensverkäufen oft unterschätzt wird: Pensionszusagen. Was ursprünglich häufig als sinnvolles Modell für den Firmeninhaber gedacht war, kann bei der Nachfolge oder im M&A-Prozess schnell zum echten Deal-Bremser werden. Der Grund: Für Käufer sind Pensionsverpflichtungen oft schwer kalkulierbar und damit ein wirtschaftliches Risiko, das den Unternehmenswert belastet oder Transaktionen ganz scheitern lässt.
Die Folge macht deutlich, dass Pensionszusagen nicht nur ein bilanzielles oder steuerliches Thema sind, sondern vor allem ein strategischer Faktor im Verkaufsprozess. Gerade die langfristige Unsicherheit – etwa durch die nicht exakt planbare Dauer von Versorgungsleistungen – führt dazu, dass Investoren zurückhaltend werden. Für Verkäufer bedeutet das: Wer Pensionsverpflichtungen nicht frühzeitig strukturiert analysiert und sauber vorbereitet, riskiert Preisabschläge, langwierige Verhandlungen oder sogar den Abbruch eines Deals.
Im Gespräch zeigen Dr. Martin Bürmann und Sascha Richter, welche Ansätze geeignet sind, um die Risiken auf beiden Seiten zu begrenzen. Die Kernaussage der Folge: Pensionszusagen müssen vor einem Unternehmensverkauf aktiv gestaltet werden. Nur wenn Verpflichtungen, Risiken und Lösungswege transparent aufgearbeitet sind, lässt sich aus einem möglichen No-Go wieder ein tragfähiger Bestandteil der Transaktion machen.
